Marielies Schleicher
*18.7.1901
+ 17.1.1996
+ 17.1.1996

Marielies Schleicher entstammt
einer alteingesessenen Aschaffenburger Industriellenfamilie. Ihr Großvater war
Philipp Dessauer, der Gründer der Weißpapier - und Zellulosefabrik. Ihre
Eltern waren Bernhard Wiesner und Elisabeth Dessauer, die ebenfalls hier
begraben liegen. Sie besuchte die Schulen der Englischen Fräulein in
Aschaffenburg und Regensburg und begann nach dem Abitur in Bonn und Würzburg
Medizin zu studieren. Dieses Medizinstudium brach sie ab, als sie 1927 den um 15
Jahre älteren Hautarzt Adolf Schleicher heiratete. Aus dieser Ehe gingen 6
Kinder hervor, fünf Töchter und ein Sohn.
Vielfältig war ihr soziales Engagement. U.a. war sie Vorsitzende des Katholischen Mädchenschutz-vereines, 15 Jahre lang Stadtratsmitglied und 12 Jahre lang Abgeordnete im Bayerischen Landtag. Sie führte fünf Jahre lang den Vorsitz des Caritasverbandes Aschaffenburg und gründete 1975 die erste Sozialstation in Aschaffenburg. Im Mai 1963 rief sie gemeinsam mit anderen Mitbürgern die Lebenshilfe-Vereinigung ins Leben.1971 entstanden daraus die Lebenshilfe-Werkstätten in Schmerlenbach.
Zu ihrem 90.Geburtstag wurde sie Ehrenbürgerin der Stadt.
Vielfältig war ihr soziales Engagement. U.a. war sie Vorsitzende des Katholischen Mädchenschutz-vereines, 15 Jahre lang Stadtratsmitglied und 12 Jahre lang Abgeordnete im Bayerischen Landtag. Sie führte fünf Jahre lang den Vorsitz des Caritasverbandes Aschaffenburg und gründete 1975 die erste Sozialstation in Aschaffenburg. Im Mai 1963 rief sie gemeinsam mit anderen Mitbürgern die Lebenshilfe-Vereinigung ins Leben.1971 entstanden daraus die Lebenshilfe-Werkstätten in Schmerlenbach.
Zu ihrem 90.Geburtstag wurde sie Ehrenbürgerin der Stadt.